Die Mitgliedervollversammlung am 30. April 2010

Zur Vollversammlung des Fördervereins am 30. April konnte der Vorstandsvorsitzende Achim Tennert 25 stimmberechtigte Mitglieder im Gemeindehaus begrüßen.
 
In seinem Bericht über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr durften Achim Tennert sowie der Schatzmeister Martin Fingerle trotz der Zurückhaltung, die sich der Verein im vergangenen Jahr aufgrund der Innenrenovierung der Lukaskirche auferlegt hatte, nur Positives berichten. Mittlerweile zählt der Verein 159 Mitglieder, davon 137 über 15 Jahre. Trotz der Zurückhaltung konnte man auch im vergangenen Jahr das Ziel von ca. 10.000 Euro Jahreseinnahmen erreichen. Davon wurden knapp die Hälfte durch Spenden und Aktionen erwirtschaft. Tennert dankte allen Aktiven und insbesondere denen, die an Geburtstagstagen sowie an Beerdigungen den Förderverein großzügig bedacht hatten.
 
Insgesamt hat der Verein knapp über 45.000 Euro auf der hohen Kante. Somit kann der Verein nun durch Mitgliedsbeiträge und Zinsen ca. 50 Prozent der jährlichen Kosten eines 25prozentigen Jugendreferenten finanzieren.
In der Vollversammlung abgestimmt wurde auch über einen Antrag, die Jungbläserausbildung des Posaunenchors finanziell zu fördern. 14 Kinder und Jugendliche hatten sich angemeldet - deutlich mehr als der Posaunenchor spielfähige Instrumente zur Verfügung hat.
 
Von Anfang an war es das Bestreben des Vereins, 10 Prozent der Jahreseinnahmen für aktuelle Projekte in der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Die Vollversammlung bewilligte einstimmig 1.000 Euro zu Instandsetzung von Instrumenten und stellte weitere 1.000 Euro in Aussicht, sofern benötigt.
 
Ebenfalls einstimmig beauftragte die Vollversammlung den Vorstand, Verhandlungen mit möglichen Kooperationspartnern zur Einstellung eines 25prozentigen Jugendreferenten für die Lukaskirchengemeinde zu ermöglichen, gegebenenfalls die Stelle auszuschreiben und zu besetzen. Zum ersten September wird in der Christusgemeinde in Korntal eine 35prozentige Stelle frei und der Kirchenbezirksausschuss des Kirchenbezirks Ditzingen hat grünes Licht für eine Kooperation gegeben. Da der Zeitpunkt des Weggangs von Pfarrer Keil ungewiss sei und man nicht wisse, wie viel Chancen man habe, solle man die Gelegenheit mein Schopf packen, so ein Wortbetrag aus der Versammlung.


Projekt "100 Prozent Pfarrstelle" vom Tisch

In seiner Sitzung am 6. Juli hat der erweiterte Vorstand des Vereins Kirchengemeindetag sich wider Erwarten mit einer deutlichen Mehrheit gegen das Projekt einer 12,5prozentigen Pfarrstelle zusammen mit der Lukaskirchengemeinde gewandt. Man wolle sich nicht an eine Kirchengemeinde und an eine Pfarrstelle binden. Damit ist auch das Projekt des Fördervereins „Zukunft Lukas“ hinfällig, die restlichen Prozentpunkte der Pfarrstelle zu finanzieren. Ziel wird nun wieder sein, eine möglichst große Stelle für einen Jugendreferenten zu finanzieren.
Der Kirchengemeinderat und der Vorstand des Fördervereins zogen dennoch ein positives Fazit. Der Verein und die Lukaskirchengemeinde hätten mal wieder schnell reagiert und sich offen für unkonventionelle Lösungen gezeigt. Auch die öffentliche Wirkung sei nicht zu unterschätzen. Positiv wurde auch der Verlauf der Mitgliederversammlung bewertet. Unter den 32 anwesenden Mitgliedern wurde kritisch und konstruktiv diskutiert und dennoch eine eindeutige Entscheidung bei zwei Enthaltungen gefällt. Das muss einem vor der Zukunft nicht bange sein
 
Siehe auch den Bericht im Strohgäu Extra.

2155 Euro Spende an den Verein

Am 12. Juni ist unser Vereinsmitglied Paul Kohlmaier gestorben. In der Traueranzeige bat die Familie anstelle von Blumen und Kränzen um eine Spende für den Förderverein der Lukaskirchengemeinde „Zukunft Lukas“. Bis zu dieser Woche gingen 2.155 Euro auf das Vereinskonto ein.
Im Namen des Vereins möchte sich der Vorstand bei der Familie Kohlmaier für diese Zuwendung bedanken. Zeit seines Lebens hat Paul Kohlmaier die Lukaskirchengemeinde unterstützt. Dass er bei der Vereinsgründung das sechste Gründungsmitglied gewesen ist, ist ein weiteres Indiz für seine Verbundenheit. Wohl wissend, dass es die Trauer um einen lieben Menschen nicht mildert, hoffen wir doch, dass es für die Familie ein kleiner Trost ist, dass Paul Kohlmaiers Verbundenheit zur Lukaskirchengemeinde sein Leben überdauert.

5 Argumente, sofort dem Förderverein einzutreten

1. Die Lukasgemeinde ist zu klein, um aus dem Stand einen Diakon auch nur teilweise einzustellen. Wir müssen jetzt schon anfangen, das Geld anzusammeln. Wir brauchen ca. 10.000 Euro pro Jahr.

2. Die Reduzierung der Pfarrstelle im Jahr 2011 wird auf allen Ebenen das Gemeindeleben betreffen. Ein Jugenddiakon würde dem Pfarrer den Rücken freihalten für alle anderen Tätigkeiten. Insofern wird durch den Verein nicht nur die Jugendarbeit gefördert, sondern auch die Seniorenarbeit, Seelsorge etc.

3. Das Geld kommt unmittelbar und hundertprozentig der Lukaskirchengemeinde zugute.

4. Im Förderverein kann man die Lukaskirchengemeinde unterstützen auch wenn man nicht evangelisch oder aus der Kirche ausgetreten ist.

5. Die Lukaskirchengemeinde ist verwöhnt. Der Standard, der mit den Kirchensteuern gewährleistet werden kann, reicht uns nicht. Wir wollen wachsen gegen den Trend.

Das ist der Augenblick: "Zukunft Lukas" wird gegründet.

Das ist der Augenblick: "Zukunft Lukas" wird gegründet.



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