angelina.s...k....  / pixelio.de

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W e i h n a c h t e n i n Z a h l e n
Z a h l e n s p i e l e

Wer kriegt wieviel?

Die Experten der Meinungsforschungsinstitute fanden heraus, dass der Nachwuchs trotz Wirtschaftskrise nicht unter den leeren Portemonnaies leiden soll: 306 Euro gaben deutsche Eltern im Durchschnitt für Geschenke pro Kind aus. Das war nur um 22 Euro weniger als im vergangenen Jahr, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Gewis ergab.


Der Wunschzettel

Ganz oben auf vielen Wunschzetteln - nicht nur von Kindern - stehen Technik-Geschenke. Fast 40 Prozent der Deutschen kaufen zu Weihnachten Computer oder Unterhaltungselektronik, ermittelte eine Forsa-Umfrage. Heiß begehrt waren unter anderem Spiele-Software und Digitalkameras. Wer keine Lust auf überfüllte Kaufhäuser hatte, konnte die Wunschzettel im Internet abarbeiten. Mehr als zehn Millionen Deutsche haben nach Forsa-Angaben in diesem Jahr die Präsente online gekauft.

Geheuchelte Freude

Kommt beim Beschenkten überhaupt keine Freude über die Gabe auf, kann das schnell zu schlechter Stimmung führen. Trotzdem gaben 38 Prozent der vom Magazin Reader's Digest Befragten an, sich in diesem Falle nicht zu beschweren. Ein Viertel der falsch Beschenkten behauptet dem Schenkenden gegenüber sogar, mit dem Präsent zufrieden zu sein. Nur 33 Prozent der Befragten gaben an, ehrlich zu sein und sagen, dass ihnen nicht gefällt, was unter dem Christbaum lag.

Streit gehört dazu

Meistens liegen aber aus anderen Gründen die Nerven blank - zum Beispiel, weil sich Paare nicht einig sind, wo die Feiertage verbracht werden. Das Meinungsforschungsunternehmen Innofact fand heraus, dass die Frage, wo denn nun gefeiert wird, mit 31 Prozent der häufigste Streitgrund zur Weihnachtszeit ist. Aber auch die Dekoration (17 Prozent) und das Essen (4 Prozent) sind Anlass für Ärger.

Zeit für Essen und Dekorieren

Das Essen ist für die Deutschen an Weihnachten ein großes Thema: 46 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer brauchen mehr als vier Stunden für die Zubereitung des Weihnachtsmahls, wie eine Umfrage der GfK ergab. Mit dem festlichen Schmücken ihres Heims verbringen 69 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer mindestens zwei Stunden. Beim Christbaum schwören die Deutschen übrigens auf Altbewährtes: die Nordmanntanne.

Traditionelles Naschen

Kein Weihnachtsaspekt, der nicht erfragt wird: Auch beim Naschen mögen es die Deutschen traditionell, ergab eine Gewis-Umfrage. Weihnachtsgebäck, Christstollen, Marzipankartoffeln und Schokolade verwöhnen den Gaumen, sind allerdings auch pures Hüftgold.

Schriftliche Weihnachtsgrüße

Die gute handgeschriebene Weihnachtspostkarte hat ebenfalls noch nicht ausgedient: Nach einer Umfrage von Bitkom schrieben 59 Prozent der Befragen einen Brief oder eine Karte. Vier von zehn Deutschen verschicken ihre Weihnachtsgrüße allerdings auch elektronisch per SMS, MMS oder E-Mail mit angehängter Internet-Postkarte. Im vergangenen Jahr war es nur jeder Dritte.

Weihnachten allein

Weihnachten ist und bleibt das Fest der Familie - das sehen 89,3 Prozent der Deutschen nach einer GfK-Umfrage so. Allerdings gibt es unter den Singlemännern viele Weihnachtsmuffel: Jeder siebte würde das Fest am liebsten ausfallen lassen, jeder fünfte sitzt allein beim Festtagsbraten. Singlefrauen kommen laut Umfragen dagegen mit ihrem Sololeben besser zurecht - auch an den Festtagen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung



G e s c h e n k e r a n k i n g

  • Platz 5: Spielwaren (44%)
  • Platz 4: Lebensmittel/Süßwaren (45%)
  • Platz 3: Kleidung (48%)
  • Platz 2: Geld/Gutscheine (57%)
  • Platz 1: Bücher (58%)
Quelle: Ernst & Young, 2010



G o t t e s d i e n s t b e s u c h
an Weihnachten

An Weihnachten wollen weniger Deutsche als in früheren Jahren einen Gottesdienst besuchen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts für die "Bild am Sonntag" steht der Kirchgang bei 43 Prozent der Deutschen auf dem Programm; 53 Prozent gehen auch zu diesem Anlass nicht zur Kirche.

Quelle: Kirchensite.de



W e i h n a c h t s b a u m 2 0 1 0 :
Stabile Preise, stabile Stückzahlen - aber etwas länger

In der Saison 2010 werden nach Informationen des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) in Deutschland rund 29 Mio. Weihnachtsbäume verkauft. Das sind gleich viele Bäume wie im vergangenen Jahr. Auch war das Preisniveau in diesem Jahr stabil. Mit 1,69 cm Durchschnittsgröße ist der Tannenbaum in dieser Saison einige Zentimeter länger als in den Vorjahren und misst damit genau die Länge des französischen Kaisers Napoleon. Die Nordmanntanne ist dabei mit ihren 75 Prozent Marktanteil der beliebteste Weihnachtsbaum Deutschlands. Sie trat ihren Siegeszug allerdings erst in den 1980er Jahren an. Vorher standen Fichten und Blautannen in deutschen Wohnzimmern. Nordmanntannen kommen ursprünglich aus dem Kaukasus. Zwei Drittel der Weihnachtsbäume wachsen in Deutschland, importiert wird rund ein Drittel - vor allem aus Skandinavien. Gleichzeitig gehen immer mehr deutsche Bäume in den Export, z.B. in Länder wie Holland, Belgien aber auch die Vereinigten Arabischen Emitate.

Quelle: www.holzwurm-page.de

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