Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt -
Die Geschichte des Adventskranzes

Ein festlich geschmücktes Zuhause soll die Christen auf Weihnachten einstimmen. Dabei spielt der Adventskranz eine wichtige Rolle. "Advent" stammt übrigens vom lateinischen Begriff "adventus", was so viel wie "Ankunft" bedeutet ab.

Der Brauch, in der Vorweihnachtszeit einen Kranz aufzustellen, stammt aus dem vorletzten Jahrhundert. Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern hatte im Jahr 1838 die Idee. Er lebte mit seiner Mutter und seiner Schwester in "Ruges Haus", das ihm samt Grundstück überlassen wurde. Der Volksmund machte aus "Ruges Haus" das "Rauhe Haus", das noch heute in der Nähe von Hamburg steht. Damals war es ein Waisenhaus.

Der erste Adventskranz, aus einem Wagenrad hatte noch 28 Kerzen, 24 kleine und vier dicke weiße Kerzen. An jedem Tag im Advent im Jahr 1838 wurde eine Kerze angezündet und symbolisierte so die noch verbleibende Zeit bis Weihnachten. Den Brauch übernahmen zunächst evangelische Familien. Im 1925 hing der erste Adventskranz in einer katholischen Kirche. Die Idee setzte sich durch, heute findet der Kranz auf der ganzen Welt Verbreitung. Der Adventskranz entwickelte sich weiter,denn nicht jeder hat den Platz, um Wagenräder aufzuhängen. Ein meist mit Zweigen umflochtener Ring wird heute nur mit vier Kerzen bestückt und mit Weihnachtsschmuck verziert. Am ersten Adventssonntag wird die erste und den darauffolgenden jeweils eine weitere Kerze angezündet, so dass am vierten Advent alle Kerzen brennen.



(Quellen: www.rauheshaus.de; www.wikipedia.de)

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