Die einzelnen Bauleistungen
Ziel der Sanierung war der Austausch der nicht mehr zeitgemäßen Elektrik, der Einbau einer Lautsprecheranlage, die neben dem Gottesdienst auch zu den vielfältigen anderen Veranstaltungen in der Kirche genutzt werden kann, der Festeinbau eines Beamers in der Kirchendecke mit Projektionsfläche an der Wand, der Ersatz der Beleuchtung in Verbindung mit einer generellen Aufhellung des Kirchenraums durch weiße Anstriche an Decke und Teilen der Wand und die Renovierung bzw. Reparatur einiger in die Jahre gekommener und beschädigter Bauteile und Einrichtungsgegenstände, wie Bänke, Türen usw. Für die Empore wurden neue Stühle beschafft und die Bänke erhielten neue Polster.
Das Kreuz ist im Lauf der Jahre stark nachgedunkelt und fällt vor der Klinkerwand kaum noch auf. Es wurde deshalb neu vergoldet. Sämtliche Fenster in der Kirche mussten saniert bzw. gestrichen werden, innen als Beitrag zur Aufhellung der Kirche in hellem Grau. Dem Eingangsbereich der Kirche wurde durch eine neue Farbgestaltung einen freundlicheren Charakter verliehen. Und da eine Sanierung im Innern unter einem undichten Dach keinen Sinn macht, wurde das Kirchendach saniert und – hoffentlich dauerhaft – abgedichtet.
Zur Wartung der Installationen im Dachraum der Kirche wurden dort Laufstege für sicheres Arbeiten installiert. Am Südfenster der Kirche wurde zur Beschattung eine Jalousie eingebaut.
Die Betonbrüstungen unter den Fenstern im Erdgeschoss des Gemeindehauses auf der Westseite wiesen zum Teil erhebliche Beschädigungen in der Betonsubstanz auf und mussten zur dauerhaften Gewährleistung der Standsicherheit dringend saniert werden. Da sich dahinter im Innern die Heizkörper befinden, wurde beschlossen, auf diese Flächen außen einen Vollwärmeschutz aufzubringen. Nachdem die Vergabe der Gewerke erfolgt ist und die Arbeiten größtenteils abgeschlossen sind, konnte im festgelegten Kostenrahmen aufgrund von Vergabegewinnen und optimierter Ausführung noch zusätzlich für ca. 8.000,00 EUR ein Notausgang vom Werkraum im Untergeschoss des Gemeindehauses in den Garten hergestellt werden.
Im Turm wurde die beschädigte Decke unter dem Glockenstuhl mit einem stählernen Stützkorsett abgefangen, um die Standsicherheit des Glockenstuhls dauerhaft sicherzustellen. Außerdem musste die Tür zum Balkon am Turm ersetzt werden, da diese nicht richtig schließt und wegen der Füllung aus asbesthaltigen Eternitplatten ein Gesundheitsrisiko darstellt.
Thomas Nau





