Vier Jahre Denken, Planen und Spendensammeln haben sich gelohnt. Spätestens ab dem 1. Oktober hat die Lukaskirchengemeinde eine Jugendreferentin. Christiane Schlipf heißt sie und ist für die Gehenbühler kein unbeschriebenes Blatt. Die gelernte Erzieherin hat selbst von 1998 bis 2004 Jungschar geleitet, saß bei den Krippenspielen am Klavier und war bei mehreren Jungscharfreizeiten im Leitungsteam. Nun wird sie im kommenden Jahr neben ihrem Studium mit zehn Wochenstunden die Jugendarbeit in der Lukaskirchengemeinde mit gestalten.
Heya Chrissi. Schön, dass du wieder mit dabei bist. Was tust du gerade so? Was treibt dich um? Was ist für dich gerade wichtig im Leben?
Hey Jens, ich freu mich auch ganz arg, wieder mit im Boot zu sein. Zurzeit bin ich fleißig am studieren (B.A. Frühkindliche Bildung und Erziehung in Ludwigsburg) und werde voraussichtlich nächstes Jahr im Sommer fertig sein. Juhu!!! Wichtig sind für mich vor allem gerade meine Freunde. Da ich Semesterferien habe bin ich viel daheim und neben meinen Studienarbeiten kann ich endlich wieder was mit ihnen unternehmen. Selbstverständlich freue ich mich total auf meine Aufgaben als Jugendreferentin in der Lukaskirchengemeinde. Ich bin gespannt, wie die erste Zeit anlaufen wird.
Als Erzieherin hast du viel mit Kindern zu tun. In Lukas wird eine deiner Hauptaufgaben die Begleitung der Jugendmitarbeiter sein. Was glaubst du wird der Hauptunterschied sein?
Die Arbeit mit Jugendmitarbeitern ist natürlich noch viel stärker partnerschaftlicher. Da geht es vielmehr darum, was sie wollen und was sie brauchen, um ihre Arbeit mit Kindergruppen gut zu machen. Allerdings geht es letzten Endes wieder um die Kinder selbst, sodass sich der Kreis wieder schließt und ich bestimmt viele meiner Erfahrungen mit einfließen lassen kann. Allerdings möchte ich für die Jugendlichen auch Ansprechpartnerin in allen Lebensfragen und –problemen sein. Das ist natürlich auch etwas anders als bei Kindern.
Nun bringst du ja eigene Erfahrungen als Jugendmitarbeiterin mit. Was werden in deiner Arbeit Schwerpunkte sein? Was ist dir persönlich besonders wichtig, was du einbringen möchtest?
Meine Zeit als Jugendmitarbeiterin liegt zwar schon einige Jahre zurück, dennoch kann ich mit Sicherheit sagen, dass mein Hauptschwerpunkt in der Arbeit eine partnerschaftliche aber bestimmte Zusammenarbeit mit allen sein wird. Ich möchte als Ansprechpartner dienen und durch meine Erfahrungen, als Begleiterin zur Seite stehen und Hilfestellung bei aufkommenden Fragen geben. Tja, was möchte ich einbringen? Mich selbst natürlich.
Nun hast du ja auch Gestaltungsspielraum, wo du eigene Ideen einbringen kannst. Hast du schon welche?
Bezüglich der Jungscharfreizeit könnte ich mir vorstellen, ein bestimmtes Spiel („Oma, Jäger, Bär“) mit der ganzen Kindergruppe zu spielen. Dieses Spiel war damals in meiner aktiven Zeit in der Jugend ein sehr beliebtes Spiel. Einige wissen bestimmt, wovon ich rede.
Ansonsten möchte ich alles und alle erst einmal neu, beziehungsweise wieder kennenlernen, um dann vielleicht auch spontan neue Ideen mit einfließen zu lassen. Ich werde sehen. Schließlich stehe ich auch nicht alleine da, sondern ich werde ein super Team an meiner Seite haben. Da wird es viel zu besprechen geben.
Gibt es etwas, worauf du dich im kommenden Jahr besonders freust?
Ja, da hab ich schon das Krippenspiel im Kopf. Ich freue mich sehr auf die Vorlaufzeit mit vielen Proben. Das wird ein Highlight werden. Aber nicht nur das, sondern natürlich auch die altbewährte Jungscharfreizeit. Fünf Tage voller Spiel, Spaß, Spannung, aber auch Entspannung stehen dann wieder auf dem Wochenplan. Super!




