Was sind die Ko-Kids?
Seit dem Schuljahr 2005 / 2006 bieten die Lukas- und die Petruskirchengemeinden für die Drittklässler der Breitwiesenschule einen Konfirmandenunterricht an. Über das Schuljahr hinweg treffen sich die Kinder in Tischgruppen an 3 mal 4 Nachmittagen mit einer Tischmutter oder einem Tischvater in deren bzw. dessen Wohnzimmer. Themen der 3 Monatsblöcke sind "Die Kirchengemeinde", "Taufe" und "Abendmahl". Der Monatsblock endet jeweils mit einem Gottesdienst mit den Kokids.Auftaktsamstag für den Jahrgang 2010/2011
Den Auftaktsamstag feierten die Kokids zusammen mit Ihren Tischmüttern und Eltern am Samstag, 18. September im Gemeindehaus der Petruskirchengemeinde. 38 Drittklässler aus der Breitwiesen- und der Pestalozzischule sowie 10 Tischmütter werden im kommenden Schuljahr die Kokidszeit miteinander erleben. Während die Eltern in Inhalte und Methoden des Unterrichts eingeführt wurden, trafen sich die Kinder zum ersten Mal in ihren Tischgruppen, um sich kennen zulernen und eine Gruppenkerze sowie eine Gruppentischdecke herzustellen.
Die Petrus- und die Lukaskirchengemeinde hatten 2005 für die Breitwiesenschüler den Konfirmandenunterricht in der dritten Klasse eingeführt, um den Kindern frühzeitig zu ermöglichen, sich ein eigenes Bild vom Glauben und von der Kirche zu machen. Seit 2008 sind auch die Kinder der Pestalozzischule eingeladen. In drei Unterrichtsblöcken mit jeweils vier Stunden werden die Kokids in Tischgruppen zwischen 5 und 8 Kindern in die Themen Kirchengemeinde, Taufe und Abendmahl eingeführt. Am Ende stehen jeweils Gottesdienste, die die Kokids und die Tischmütter mitgestalten. Mit den Anmeldungszahlen sind die Organisatoren sehr zufrieden. Fast alle Kinder, die in der Pestalozzi- und der Breitwiesenschule den evangelischen Religionsunterricht besuchen werden auch Kokids.
Die Kokidsgruppen mit Kindern der Lukaskirchengemeinde
Mit dabei waren auch neun Kinder aus der Lukaskirchengemeinde. Die Leitung der Gruppen mit Lukaskindern haben Bettina Nagel, Katka Schöfer, Sabine Illian-Wilken und Caroline Hahn (ab 2011 wohnhaft im Gehenbühl).
Warum KU3
Eine Tischgruppe bei der Arbeit
In der 3. Klasse sind die Kinder besonders offen für religiöse Fragen und für die Kirchengemeinde. Ohne Vorurteile nähern sie sich den grundsätzlichen Fragen des Lebens, mit denen sie zum ersten Mal konfrontiert werden.
- Wir wollen die Kinder für den Glauben begeistern. Sie sollen kennen lernen, wie in der Gemeinschaft einer Kirchengemeinde der Glaube gelebt wird („Teilen“, soziale Kompetenz etc.).
- Wir wollen zeigen, dass Glaube und Kirchengemeinde nicht lebensfern sind sondern am Puls der Zeit
- Sie sollen erfahren, dass Glaube sowohl Lebenslust wie auch Lebenskraft schenkt.
Inhalte
Priorität: Die grundsätzliche Intention ist es, die Kinder an den Glauben und die Kirchengemeinde heranzuführen. Sie sollen sich mit ihren Anliegen und Fragen zuhause fühlen und sich angenommen wissen. Jede Frage zum Glauben soll ihren Platz haben, auch wenn sie (vermeintlich) nicht zum Thema passt. Die
Kirchengemeinde
- Was ist da los und wer geht da hin?
- Kirche und Gottesdienst
- Warum gibt es überhaupt eine Kirchengemeinde?
Die Taufe
- Ich bin Gottes Kind für alle Ewigkeit
- Ich bin gewollt so wie ich bin
- Ich gehöre dazu
Das Abendmahl
- Wir sind eingeladen
- Wir sind eine Gemeinschaft
- Gott will, dass wir satt werden
Konzeption
Der KU3 unterteilt sich über das Jahr in drei Monatsblöcke (Oktober, und jeweils 2 Wochen vor und nach den Faschings- und Osterferien. mit den Themen Kirchengemeinde, Taufe und Abendmahl. Jeder Unterrichtsblock endet mit einem kinderfreundlichen Gottesdienst, den die Ko-Kids mitgestalten. In den Monatsblöcken treffen sich die Kinder in der Regel viermal für 90 Minuten in Tischgruppen (4 bis 5 Kinder) bei einer Tischmutter zuhause, die die Einheit vorbereitet und durchführt. Wünschenswert wäre, wenn ein gemeinsamer Wochentag gefunden werden könnte. Das Jahr endet mit einem Segnungsgottesdienst mit Abendmahl.
Warum Tischeltern
Tischeltern bzw. – mütter sind für die Kinder authentische und realistische Glaubenszeugen. Während dem Pfarrer gemeinhin der Zweifel nicht zugestanden wird – er muss das ja sagen bzw. glauben – lernen die Kinder bei ihren Eltern, dass Glaube auch möglich ist, trotz Zweifel und vieler offenen Fragen. Ein solcher Glaube ist für sie auch erreichbar während der Glaube des Pfarrers gemeinhin als „besonders“ angesehen wird. Die Tischmütter werden inhaltlich und pädagogisch geschult sowie mit Unterrichtsmaterial versorgt.








