Hoffnung - trotz allem!

"Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen." (Off 21,4)

Das Wort am Grab, das die Pfarrerinnen und Pfarrer sprechen, ist das Evangelium Jesu Christi.

 

Es ist ein Wort des Widerspruchs gegen den Tod, der uns oft grausam überfällt, wenn wir einen vertrauten Menschen verlieren. Es ist ein Wort des Trostes, weil es den Menschen nicht dem Nichts ausliefert, sondern ihm einen Platz im Leben bei Christus zusagt.

 

Wer trauert, wird zunächst klagen und weinen. Aber die Trauer verwandelt sich und kann zur vertrauensvollen Gelassenheit werden: Der Verstorbene, die Tote ist bei Gott. Das Leben ist stärker als der Tod.

 

Wer einen sterbenden Menschen begleitet und pflegt, wird sich schon früh mit Fragen der Trauer auseinandersetzen. Wer ein Kind verliert, erlebt einen kaum vorstellbaren Schock. Jeder Todesfall ist anders. Jede und jeder ist auf besondere Weise betroffen.

 

Wenn Pfarrerin Kaltenbach-Dorfi von einem Todesfall Nachricht erhält, setzt er sich mit den Angehörigen in Verbindung. Der Termin für die Bestattungsfeier wird vereinbart sowie ein Trauerbesuch. Gemeinsam mit den Angehörigen soll eine dem Verstorbenen angemessene Trauerfeier gestaltet werden. Der Bibelspruch und die Lieder werden ausgesucht. Falls Pfarrerin Kaltenbach-Dorfi den oder die Verstorbene nicht kannte, können die Angehörigen aus dem Leben mit ihm oder ihr berichten. Auch nach der Trauerfeier besucht Pfarrerin Kaltenbach-Dorfi bei Bedarf und auf Wunsch die Angehörigen.

 

Die Württembergische Landeskirche hat viele Informationen und Anregungen zum Thema. Bitte folgen Sie unten dem Link.

 

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