Die Lukasgemeinde wird 40

2007 feierte die Lukasgemeinde und die Lukaskirche ihr 40jähriges Bestehen. Zum 1. Januar 1967 wurde aus der Pfarrverweserei – so sagte man damals zu einer unselbständigen Teilgemeinde - eine rechtlich selbständige Kirchengemeinde. Pünktlich wurde am 28. Mai 1967 die Lukaskirche eingeweiht.

 

Dafür gilt es dankbar zu sein und zu feiern. Und genau das tun wir - und zwar ein ganzes Jahr lang.

Gedanken zum Jubiläum

„Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen was verloren ist.“ (Lukas 19,10)

 

Es sind diese Worte, festgehalten auf dem Grundstein der Lukaskirche, die sichtbar für jeden Gottesdienstbesucher die Überschrift bilden über den Gottesdienst und über allem, was seit 40 Jahren in der Lukasgemeinde geschieht.

 

Gott wurde Mensch. Mit Jesus Christus war er mittendrin als Mensch unter Menschen: sterblich, zerbrechlich, lebendig. Und er tat es aus Liebe, - um uns zu suchen und um uns zu heilen.

 

Mittendrin und auf die Menschen zugehend sollen auch die Christen sein. Mitten hinein in diese Welt drängt es sie, einladend, offen, suchend - die Menschen und die Wahrheit in gleicher Weise - in der Hoffnung, dass sie als „Gottsucher“ und „Menschen-fischer“ zu einem Werkzeug der Liebe Gottes werden.

 

Mittendrin ist auch die Lukaskirchengemeinde. Mittendrin im Gehenbühl. Mitten im Leben. Mitlebend, das heißt: Mitlachend, mitfühlend und wenn es sein muss auch mitleidend. „Lukasgemeinde mittendrin“ – von Gott als Gemeinde Jesu Christi mitten hinein gestellt in die Welt, um den Glauben an Gott zu leben.

 

Und das schon seit 40 Jahren.

 

Das wollen wir ein Jahr lang feiern. Dafür wollen wir danken – den Menschen und noch mehr unserem Gott. „40 Jahre Lukasgemeinde mittendrin“ – das ist das Motto für die Feierlichkeiten zum 40jährigen Jubiläum der Lukaskirchengemeinde und der Lukaskirche.

 

Wir laden Menschen ein, die mittendrin standen in der Lukasgemeinde. Wir forschen in der Geschichte der Lukaskirchengemeinde und des Stadtteils Gehenbühl, in deren Mitte die Lukaskirche steht. Zahlreiche Konzerte können besucht werden, bei denen Lukasgemeindemitglieder „mittendrin“ und mit dabei sind.

 

Dazu lade ich Sie im Namen des Kirchengemeinderats herzlich ein.

 

Ihr Pfarrer Jens Keil

Lukas Rockt!

Bilder vom Jubiläumsfest der Jugend Lukas Rockt finden Sie hier.

Sommerfest

Bilder und Eindrücke finden Sie hier.

Im Rückblick: Nachtklänge am 22. April

Ein wunderschönes Konzert erlebten die Besucher der Nachtklänge am vergangenen Sonntag. Unter anderem sang der Kirchenchor der evangelischen Petruskirchengemeinde die Missa brevis in D Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Ein weiterer Höhepunkt war der vierstimmige Gesang „Der Abend kommt“, den Chorleiterin Beate Zimmermann mit dem Konzertpublikum einstudierte.
Wir danken Beate Zimmermann, dem Chor sowie den Solisten und Musikern für dieses musikalische Erlebnis.

 

(Zum Vergrößern bitte Bild anklicken)

Bosch-Chor in der Lukaskirche

 

Ein fulminantes Chorkonzert bekamen die rund 200 Besucher der Nachtklänge am 18. März zu hören. Unter der Leitung von Ulrich Walddörfer sangen die 75 Sängerinnen und Sänger des Bosch-Chores die Messe D-Dur von Antonín Dvorcák. Ein weiterer Höhepunkt war der gesungene Chorsatz „Nun ruhen alle Wälder“ mit den Konzertbesuchern. Wir danken dem Bosch-Chor für dieses wunderschöne Konzert und der gespendeten Gage für Chor und Solisten.
Die nächsten Nachklänge finden am 18. April statt. Zugast ist der Kirchenchor der Petruskirchengemeinde unter der Leitung von Beate Zimmermann. Im 40. Jubiläumsjahr sind monatlich Musiker, Ensembles und Chöre zugast, in denen Kirchengemeindemitglieder der Lukaskirchengemeinde (mit) den Ton angeben.

Im Rückblick: Gemeindeabend mit Pfarrer i.R. Thomas Utz

Rund 80 Gäste fanden am 10. März den Weg in das Gemeindehaus der Lukaskirche. Zugast waren Thomas Utz, Pfarrer in der Lukaskirchengemeinde von 1979 bis 1989, Pfarrer Eberhard Seybold, Vikar von 1985 bis 87 und Frau Servatius-Koch, Vikarin von 1987 bis 89.


Nach einem Abendessen und einem spannenden Zusammenschnitt von Filmaufnahmen aus dem Leben der Lukasgemeinde in den 80ern (mit vielen bekannten jungen Gesichtern), erinnerten sich die Pfarrer Utz und Seybold zusammen mit Elisabeth Herwerth und Helmut Hagner an diese Zeit. Vieles, was heute noch das Leben der Lukaskirchengemeinde bestimmt, spielte damals schon eine Rolle spielte oder nahm seinen Anfang:  Die Partnerschaften mit der Thüringer Gemeinde Kirschkau / Lössau und der Diakonie Stetten, das Frauenseminar, die Sommerfeste u.v.m. Deutlich wurde v.a., dass der Blick über den Tellerrand gepaart mit politischem und sozialem Engagement das Gemeindeleben damals bestimmte, was freilich nicht immer ohne Spannungen blieb. In dieser Zeit fiel auch die Gründung des Arbeitskreises Asyl mit dem damaligen Vikar Eberhard Seybold. Sowohl Pfarrer Utz als auch Pfarrer Seybold stellten selbstkritisch die Frage, ob man damals der Gemeinde nicht zuviel abverlangt hatte. Ein Filmausschnitt von den damaligen Familienfreizeiten beendete den Abend.
 

In der Predigt am Sonntag stellte Pfarrer Utz Jesus als Menschenfreund und Seelsorger in den Mittelpunkt. Ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes war, dass er Utz spontan die Trompete auspackte und beim Posaunenchor mitspielte (ganz links). In seiner Zeit als Pfarrer der Lukasgemeinde hatte Herr Utz den Posaunenchor selbst geleitet.
 

Wir danken Pfarrer Utz, Pfarrerin Servatius-Koch und Pfarrer Seybold für ihr Kommen. Wir danken auch den vielen Helfern, die diesen Abend wieder zu einem lebendigen Geschichtsabend haben werden lassen voller Atmosphäre und spannenden Begegnungen.

Im Rückblick: Gemeindeabend mit Pfarrer i.R. Thomas Utz (Kopie 1)

Pfarrer Mattes zugast

Rund 120 Gemeindemitglieder und ehemalige Konfirmanden trafen sich mit Pfarrer Mattes am vergangenen Samstag zu einem ersten Gemeindeabend im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Die ehemaligen Kirchengemeinderäte Brasch und Schwegler berichteten aus den Gründerjahren. Der Zusammenschnitt eines Films von einem Gemeindefest von 1974 lies viele bekannte Gesichter entdecken und auch Herr Mattes wusste sich an so manche Anekdote zu erinnern. Die vielen Gespräche bis in die Nacht konnten am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst zu Ende geführt werden. In seiner Predigt stellte Pfarrer Mattes den Humor in den Mittelpunkt, der im christlichen Glauben unverzichtbar ist.

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