Die Partnerschaft mit Kirschkau / Lössau

 

Die Lukasgemeinde unterhält bereits seit 1982 eine Partnerschaft zur Kirchengemeinde Kirschkau/ Lössau in Thüringen. Der Kontakt kam über den damaligen Bezirksbeauf­tragten für Ost-West-Beziehungen zustande. Die Partnerschaft wurde nach ersten Kon­takten zwischen den Pfarrern und einigen privaten Besuchen intensiviert, als der KGR 1985 zum ersten Mal nach Thüringen reiste. Seit dieser Zeit besteht ein reger Kontakt, der zu zahlreichen persönlichen Freundschaften geführt hat.

 

Die Partnerschaft wurde vor allem durch Mitglieder des KGR und einzelne Gemein­deglieder getragen. Nach dem Mauerfall konnten die Freunde aus Kirschkau/ Lössau erstmals die Lukasge­meinde besuchen. Seit dieser Zeit findet i.d.R. einmal jährlich ein Be­such statt, abwech­selnd in Gerlingen und in Kirschkau/ Lössau.

Schon zur schönen Gewohnheit wurde der Stand mit Thüringer Rostbratwürsten frisch und direkt aus Kirschkau/ Lössau sowie Honigerzeugnissen an unserem Sommerfest. Hier wird die Partnerschaft auch für Gemeindemitglieder, die kei­nen persönlichen Kontakt nach Kirschkau/ Lössau pflegen, erlebbar.

 

Ein vorläufiger Höhepunkt der Beziehungen war der Besuch einer 10-köpfigen Gruppe und des Posaunenchors der Lukasgemeinde in diesem Sommer in Kirschkau. Anlass war das dortige 250-jährige Kirchenjubiläum. Wir wurden mit einer warmen und selbstver­ständlichen Herzlichkeit empfangen. Der Zusammenhalt in der dortigen Kirchenge­meinde ist beeindruckend, ebenso das Engagement der Gemeinde für die Renovierung der denkmalgeschützten Kirche.

 

Der Austausch mit Christen aus den neuen Bundesländern ist auch 14 Jahre nach dem Fall der Mauer noch spannend und bereichernd. Da inzwischen Gemeindeglieder aus der Lukasgemeinde und aus Kirschkau/ Lössau, die die Partnerschaft viele Jahre hindurch mitgetragen haben, nicht mehr reisen können oder seit den letzten Wahlen als Kirchen­gemeinderäte ausgeschieden sind, steht auf beiden Seiten ein Generationswechsel an. Es wird zunehmend deutlich, dass die Partnerschaft, so sie über die gewachsenen Freund­schaften hinaus Bestand haben soll, nur gelingt, wenn weitere Gemeindeglieder am Austausch Interesse zeigen.