Der Förderverein "Zukunft Lukas"

So sieht’s aus: Reduzierte Pfarrstelle ab 2011
Es ist amtlich: Spätestens im Jahr 2011 wird die Pfarrstelle der Lukasgemeinde um 25 Prozent reduziert. Die Konsequenzen lassen sich noch nicht absehen. Es ist zu befürchten, dass in der verbleibenden Zeit nur für unabweisbare Pflichten Raum ist: (normale)Krisenseelsorge Gottesdienste (3 pro Monat), Trauungen, Beerdigungen, , Konfirmandenunterricht, Religionsunterricht (4 Stunden) sowie Verwaltung (Haushalt, Personal etc.). Alle anderen Tätigkeiten werden wegfallen: Jugend- und Seniorenarbeit, Freizeiten, besondere Gottesdienste etc.

So sieht’s aus: Weniger Geld
Dazu kommt, dass Geld knapp geworden ist. Hohe Arbeitslosenzahlen und Steuerreformen haben in der Vergangenheit für eine Stagnation der Kirchensteuereinnahmen gesorgt, bei steigenden Energie- und Personalkosten.

So sieht’s aus: Große Aufgaben
Die Lukaskirche kommt in die Jahre. Im Jahr 2009 wird die Renovierung des Kirchturmes notwendig. Auch für die Lukaskirche steht mittelfristig eine kostspielige Betonsanierung an. Die Elektrik der Kirche ist aus den 60er Jahren. Durch das Kirchendach regnet es rein. Das wird viel Geld und Kraft kosten.

Das alles wird mehr Geld kosten als der Lukasgemeinde von der Landeskirche zur Verfügung gestellt wird.

Das ist der Plan

Im September 2006 hat der Ausschuss „Gründung eines Fördervereins“ seine Arbeit aufgenommen. Folgende Mitglieder wurden vom Kirchengemeinderat dafür bestimmt: Nikolai Born, Sigrun Fingerle, Helmut Hagner, Ingo Jazek, Jens Keil, Joachim Laicher, Achim Tennert.

Ab Januar 2007 kann in den Verein eingetreten werden. Bis zur Grün­dungsversammlung am 19. Oktober werden min­destens 107 Gründungs­mitglieder gesucht. Bis dahin werden Konten und Geschäfte kommissarisch von der Lukaskirchenge­meinde geführt.

19. 10. 2007: Gründungsversammlung mit mindestens 40 Vereinsmitgliedern. Die Satzung wird beschlossen, die Gründungsurkunde unterschrieben und der Vorstand gewählt. Wer aufgrund der Beschlüsse nicht Mitglied sein will, bekommt sein Geld zurück. Wenn 107 Gründungsmitglieder nicht gefunden wurden, beschließt die Mitgliederversammlung das weitere Vorgehen.

2008 – 2010: Mitgliederwerbung, Organisation von Aktionen und Projekten, Sponsorensuche u.v.m. Bis Januar 2010 sollten mindestens 15.000 Euro auf dem Konto des Vereins sein.

Ab September 2010: Auf 2 Jahre befristete Anstellung eines/r Teilzeitjugendreferenten/in (mindestens 25 Prozent) durch die Lukaskirchengemeinde in Zusammenarbeit mit einer anderen Kirchengemeinde oder Dienststelle der Württembergischen Landeskirche. Dazu brauchen wir 20.000 Euro.

Das wollen wir

1. Wir wollen nicht warten bis die klamme Personal- und Haushaltssituation das lebendige Gemeindeleben in der Lukaskirchengemeinde erstickt. 

 

2. Wir wollen, dass die Lukasgemeinde auch in Zukunft den Mensche im Gehenbühl eine Heimat bietet, ob jung oder alt.

 

3. Wir wollen, dass auch in Zukunft der Pfarrer oder die Pfarrerin für die Menschen im Gehenbühl da ist.

 

4. Wir wollen eine finanzielle Grundlage für die Fortführung unseres aktiven Gemeindelebens schaffen in einer Zeit, in der die Kirchensteuer dafür nicht mehr ausreicht.

 

5. Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben, die Zukunft mitzugestalten: ein konkretes Ziel durch eine Spende oder eine Mitgliedschaft zu unterstützen oder durch Stiftung eines Teils ihres Vermögens sogar ihr eigenes Projekt als ein persönliches Vermächtnis der Gemeinde zu widmen.

6. Wir wollen einen Förderverein gründen, der durch seine Mitglieder und durch seine Aktionen die Lukaskirchengemeinde finanziell und ideell unterstützt.

7. Erstes Ziel: Die Finanzierung einer 25-prozentigen Jugendreferentenstelle ab 2011.

Das ist der Verein

Redeberechtigtes Mitglied des Vereins kann jeder werden, auch Kinder, solange ihre Eltern unterschreiben. Die Mitgliedschaft in einer Kirche ist nicht Vorraussetzung. Für Familien gibt es eine Familienmitgliedschaft. Aktives Stimm- und Wahl­recht erhält man ab Vollen­dung des 15. Lebensjahres.

 

Der Vorstand besteht min­destens aus 3, höchstens aus 7 Mitgliedern. Mitglied im Vorstand ist qua Amt der Pfarrer sowie ein Delegierter des Kirchengemeinderats. Der Vorstand wird alle 2 Jahre von der jährlichen Mit­gliederversammlung gewählt.

 

Die Beitragsordnung:

 

1. Jährlicher Mindestmitgliedsbeitrag: 30 Euro

 

2. Jährlicher ermäßigter Mindestmitgliedsbeitrag: 15 Euro (Schüler, Studenten, Rentner, Nichtverdiener o.ä.)

 

3. Jährlicher Familienmindestmitgliedsbeitrag (1 bzw. 2 Erwachsene + Kinder): 50 Euro.

 

4. Jährlicher Mindestmitgliedsbeitrag für juristische Personen: 150 Euro

 

Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.

 

90 Prozent der Einnahmen sind für ein langfristiges Projekt (Jugendreferentenstelle) bestimmt, 10 Prozent für ein aktuelles Projekt der Lukasgemeinde. Über die Vergabe entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

Unsere Bankverbindung:

 

Förderverein Evangelische Lukaskirchengemeinde Gerlingen-Gehenbühl

BW-Bank BLZ: 600 501 01

Kontonummer: 2039426

Stichwort „Förderverein“