„Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen was verloren ist.“ Lukas 19,10

 

Es sind diese Worte, festgehalten auf dem Grundstein der Lukaskirche, die sichtbar für jeden Gottesdienstbesucher die Überschrift bilden über den Gottesdienst und über allem, was seit 40 Jahren in der Lukasgemeinde geschieht.
Gott wurde Mensch. Mit Jesus Christus war er mittendrin als Mensch unter Menschen: sterblich, zerbrechlich, lebendig. Und er tat es aus Liebe, - um uns zu suchen und um uns zu heilen.

 

Mittendrin und auf die Menschen zugehend wollen auch die Christen der Lukaskirchengemeinde sein. Mitten hinein in diese Welt drängt es sie, einladend, offen, suchend - die Menschen und die Wahrheit in gleicher Weise - in der Hoffnung, dass sie als „Gottsucher“ und „Menschenfischer“ zu einem Werkzeug der Liebe Gottes werden.

 

Mittendrin ist auch die Lukaskirchengemeinde. Mittendrin im Gehenbühl. Mitten im Leben. Mitlebend, das heißt: Mitlachend, mitfühlend und wenn es sein muss auch mitleidend. „Lukasgemeinde mittendrin“ – von Gott als Gemeinde Jesu Christi mitten hinein gestellt in die Welt, um den Glauben an Gott zu leben.


Und das schon seit über 40 Jahren.

Die Lukaskirche

Entstanden ist der Stadtteil Gerlingens vor allem in den 50er und 60er Jahren mit einem stattlichen Anteil an Ungardeutschen, die nach dem Krieg ihren Weg nach Gerlingen fanden. Mehr und mehr Häuslesbauer aus Gerlingen und von außerhalb bereicherten den Stadtteil. Entstanden ist eine bunte Mischung aus Zugezogenen und Einheimischen. Aufgrund der baulichen Homogenität des Stadtteils kann man trotz den städtischen Verhältnissen von einem fast dörflichen Leben sprechen. Die Kinder gehen gemeinsam in den Kindergarten und dann in die Grundschule. Man trifft sich auf der Straße und man kennt sich. Die Menschen reden miteinander.

 

Die Lukasgemeinde ist ein Zentrum des Gehenbühler Lebens - und nicht nur aufgrund der zentralen Lage der Kirche. Der große Platz vor der Kirche lädt zum Verweilen ein, Jugendliche nutzen den Platz für Inliner- oder Skateboard fahren. Der Kontakt zu den beiden Kindergärten und zu der Schule ist eng. Die kulturellen Beiträge werden angenommen und da das Gemeindehaus die einzige Möglichkeit mit größeren Räumlichkeiten im Stadtteil ist, finden viele, auch nichtkirchliche Gruppen, ein Zuhause.

 

Eben - wir sind vor Ort und mittendrin im Leben. Die Gehenbühler müssen keine Straßenbahn nehmen, um uns zu erreichen. Bei uns ist die Kirche
den Menschen noch nah.