Lukas 14 - Jahresprogramm

14. Januar

Vorbereitung Gottesdienst Gründonnerstag - Themensuche

16. Februar

19 Uhr Impressionen vom Jakobsweg

14. März

Vorbereitung Gottesdienst Gründonnerstag

4. April

Denkanstöße – Wohin mit meinem Geld

14. April

Vorbereitung Gottesdienst Gründonnerstag

14. Mai

Bericht aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie

14. Juni

Spiele für Daheimgebliebene – Lukasgarten

30. Juni

Sommerfest Lukas

14. Juli

15 Uhr Vortrag im PKC Freudental mit Führung

14. August

Spiele für Daheimgebliebene – Lukasgarten

14. September

Ausflug Colmar – Isenheimer Altar (Museum Unter Linden)

14. Oktober

Ethik im beruflichen Alltag

14. November

Filmabend

14. Dezember

Lukas 14 kocht und plant das Jahr 2020

Ungewöhnliche Einblicke in die Königin der Instrumente

Die Gruppe Lukas 14 hat sich am 14. November zu Fuß aufgemacht in die Petruskirche, um von Kantorin Beate Zimmermann ein besonderes Instrument erklärt zu bekommen, nämlich „ihre Orgel“, deren denkmalgeschützter Kasten aus dem Jahre 1678 stammt. Bis 1941 stand diese Orgel mit einer kurzen Unterbrechung auf einer Empore und verdeckte damit die großen gotischen Chorfenster.

Zunächst erfuhren wir von den geschichtlichen Vorläufern der heutigen Orgel, nämlich den Panflöten und Blockflöteninstrumenten, die nach dem gleichen musikalischen Prinzip funktionieren: Eine Luftsäule wird durch Anblasen in Schwingung gebracht und erzeugt einen Ton. Bereits bei den Griechen war dieses Prinzip bekannt, aber erst um das Jahr 800 kamen Orgeln mit einer Gesandtschaft aus dem oströmischen Reich als Geschenke an den damaligen Kaiser Pippin in unsere Region. In Westeuropa wurde die Orgel dann zur musikalischen und sehr lauten Untermalung großer Feierlichkeiten, zum Beispiel bei festlichen Umzügen, benutzt. Im Mittelalter hat sich die Orgelkunst weiterentwickelt und die Orgeln kamen nun auch in den Kirchen an.

Das Spielen war sehr anstrengend, da man mit ganzer Kraft Holzlatten bewegen musste, damit die Luft in die erwünschten Orgelpfeifen strömen konnte. Es musste auch immer Leute geben, die den Blasebalg füllten, so genannte Balgtreter. Bis zum Barock wurde der Orgelbau verfeinert, sodass es kleinere Spieltische, Manuale (für die Hände) und Pedale (für die Füße) gab. Im Prinzip sehen seither alle Orgeln äußerlich genauso aus wie im Barock, auch wenn sich die Technik natürlich weiter entwickelt hat.

Eine Besonderheit dieses Instruments ist die Registrierung! Man kann ganz unterschiedliche Klangfarben und Stimmungen erzeugen und insbesondere in vielfältigen Kombinationen mischen. Dies hängt mit der Form der Orgelpfeifen zusammen, denn die Pfeifen können Lippen haben wie die Blockflöte und heißen dann Labialpfeifen oder die Pfeifen haben eine schwingende Zunge, heißen dann Lingualpfeifen und klingen ein wenig knarziger. Die Metallpfeifen sind meist aus Blei und Zinn gefertigt (deshalb wurde auch ein ganzes Register davon im Ersten Weltkrieg ausgebaut und eingeschmolzen!), es gibt aber auch sehr weich klingende Holzpfeifen. Andererseits hängt der Klang auch ab von der Hinzufügung eines oder mehrerer Register, die verschiedene Töne aus der natürlichen Obertonreihe eines beliebigen Grundtons direkt anspielen.  
Beate Zimmermann erläuterte uns kenntnisreich das Innenleben der Petrusorgel und spielte zum Schluss einige Orgelstücke aus verschiedenen Epochen in unterschiedlichen, aber typischen Registrierungen vor. So beeindruckend intensiv kann man wohl selten eine Orgel erleben!

Claudia und Michael Volz

 

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Buschtrommel? Kommen Sie doch einfach dazu, wir freuen uns!

 

 

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Für Leib, Seele und Geist

Lukas 14 ist der Name einer Gruppe, die sich an jedem 14. des Monats trifft. Eingeladen sind Männer und Frauen in der Mitte des Lebens, die Interesse daran haben, gemeinsam mit anderen neue Eindrücke zu sammeln, ihren Horizont zu erweitern. Wir verbinden gemeinsame Aktivitäten und auch herausfordernde Themen. Ihr Ansprechpartner ist Martin Luitjens.

Lukas 14 – raus aus dem Alltag!


Immer wieder am 14. staune ich, dass schon wieder ein Monat herum ist. Anders als sonst treffe ich mich nämlich nicht an einem bestimmten Wochentag, sondern an einem bestimmten Tag im Monat mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter im Lukas-Gemeindehaus, um mich fortzubilden (z.B. über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, über Theaterstücke am Robert-Bosch-Gymnasium, über Transaktionsanalyse), zu spielen und zu lachen (bei Boule im Sommer, bei Karten und Ticktackbumm im Winter), einen Film zu schauen (Matrix), zu singen oder einfach zu erzählen.

Da versammeln sich ein paar junggebliebene Erwachsene in offener Runde und organisieren sich einfach selbst. Die Talente, die in der Gruppe schlummern, heben wir ab und zu. Die Ideen und Wünsche, die die einzelnen äußern, realisieren und erfüllen wir uns immer wieder. Den Spaß, den wir an- und miteinander haben, bemerken wir aber jedes Mal!